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Das Prequel zur Nathan O’Brian Reihe ist erschienen.

Klappentext

Um nach einem aufreibenden Fall zur Ruhe zu kommen, mietet Detective Inspector Nathan OʼBrian ein einsam gelegenes Cottage im Norden Englands. In einer stürmischen Nacht klopft ein kleines Mädchen an seine Tür, bis auf die Knochen durchweicht, hält sie einen Zettel in der Hand, auf dem lediglich ein Name steht: Kate Haddock. Das Mädchen spricht kein Wort, niemand im Ort kennt sie. Den Namen Kate Haddock jedoch kennt jeder. Die Fünfjährige ertrank vor dreißig Jahren, in einer ebenso stürmischen Nacht. Als Nathan O’Brian sich in die Ermittlungen einmischt, wird ein Mordversuch auf die einzige Person verübt, die Licht ins Dunkle bringen könnte …

Dies ist ein Kurzroman von ca. 130 Taschenbuchseiten. Es ist die Vorgeschichte zur Nathan O’Brian Reihe und spielt zeitlich vor Todesschwestern, Sei mein Tod und Tote töten ewig.

 

Leseprobe

1

Die Hände fest um die Stuhlbeine geschlungen, lag sie flach atmend auf dem Bauch und blinzelte durch die beiden Pflanzenkübel hindurch, die ihre Mutter erst am Morgen dorthin gestellt hatte. Sie hatte diese Stelle gleich als Versteck erkoren. Über ihr der Tisch, vor ihr die Kübel und rechts und links jeweils ein Sessel und eine Kommode. In diesem Haus konnte man gar nicht genug Verstecke haben. Jedenfalls, nicht wenn der Böse, wie sie ihn nannte, wieder getrunken hatte. Und in letzter Zeit trank er oft.

Grelle Blitze flackerten im halbdunklen Raum und tauchten die Möbel sekündlich in unheimliche Schatten. Ihre Mutter war gegen die Wohnzimmerlampe gefallen, nachdem der Böse sie so heftig geohrfeigt hatte, dass sie erst gegen den Couchtisch gestoßen und dann die Lampe umgerissen hatte, bevor sie schreiend und flehend zu Boden ging, die Hände schützend vor ihr Gesicht haltend.

Das Donnergrollen verschluckte seine Flüche. Ihre Mutter schrie auf, als er ihr in den Bauch trat.  »Wo ist sie, du Miststück?«

»Nicht hier. Bitte, lass sie in Ruhe! Bitte!«

Sie kniff die Augen fest zu, als sie sah, dass er erneut mit dem Fuß ausholte. Er bringt sie um, dieses Mal bringt er sie um!

»Ich warne, dich, Kitty! Wenn du mir nicht sofort sagst –« Ein ohrenbetäubender Knall ließ das ganze Haus erzittern. »Scheiße, der ist eingeschlagen!« Irgendwo hinten im Haus hörte sie etwas knistern. Sie öffnete die Augen und sah, wie sich die schwarzen Stiefel Richtung Flur bewegten. Ihre Mutter stöhnte. Ohne lange zu überlegen, lief das Mädchen zu ihr und erschrak über das blasse Gesicht. Die Augen waren blutunterlaufen. Aus dem Mund rann ein mit Blut vermischter Speichelfaden. Der magere Körper zitterte.

»Los, hol mir was zu schreiben, schnell.« Ihre Stimme war kaum mehr als ein Flüstern.

Das Mädchen rannte zur Kommode, holte Zettel und Kugelschreiber aus der Schublade.

Mit angehaltenem Atem sah sie zu, wie ihre Mutter ungelenk Buchstaben auf das Papier kritzelte.

»Er kommt zurück«, flüsterte ihre Mutter, schluckte schwer und hielt dem Mädchen den Zettel hin. »Lauf damit in das Dorf. Es ist wichtig, dass du auf die andere Seite des Waldes gelangst. Komm nicht zurück, hörst du? Gib das dem ersten Menschen, den du siehst. Hast du verstanden? Klettere durch das kaputte Fenster, was ich dir vorhin gezeigt habe.« Die Stimme klang fest und ungewohnt streng. Das Mädchen nickte, doch gerade als es nach dem Zettel greifen wollte, hörte sie hastige Schritte vom Flur. »Lauf!«, flüsterte ihre Mutter. Das Mädchen riss beim Greifen den Zettel entzwei und steckte das übrig gebliebene Stück Papier in ihre Hosentasche, dann rannte sie so schnell sie konnte die Treppe in den Hauswirtschaftsraum hinunter.

Es war stockfinster, doch sie wusste, wo jeder einzelne Gegenstand lag, wo die Treppe endete und wo die Gefriertruhe stand, auf die sie steigen musste, um das Fenster zu erreichen. Es war winzig, führte aber in den Garten. Zum Glück gab er ihr nicht so viel zu essen, sonst würde sie vermutlich gar nicht hindurch passen.

Von oben ertönten Schreie. Sie zuckte zusammen, stieg über den Korb mit Äpfeln, der immer neben der Treppe stand und kletterte auf die Gefriertruhe. Einen Moment lang hielt sie inne und lauschte. Ihre Mutter schrie in immer kürzeren Intervallen. Übelkeit stieg in ihr auf. Er würde sie totschlagen, und das nur, weil sie sich versteckt hatte. Wenn sie zurückging, würde er ihre Mutter vielleicht in Ruhe lassen. Ihre zitternden Hände griffen nach dem Fensterrahmen. Was soll ich tun? Was soll ich tun? Tief Luft holen … Sie musste auf ihre Mutter hören, sie musste Hilfe holen. Mit den Fingerspitzen betastete sie die Scheibe. Irgendwo am Rand war ein gewaltiger Riss, der sich fast bis zur Mitte durchzog. Wenn sie die Scheibe eindrückte, konnte sie durch die schmale Öffnung nach draußen gelangen. Mit dem nächsten Donner, der unmittelbar auf den Blitz folgte, stieß sie mit ihren nackten Füßen gegen das kalte Glas. Es knirschte und knackte, dann gab der Widerstand nach. Sie spürte einen stechenden Schmerz am linken Zeh und etwas Warmes, das ihren Knöchel hinunterlief, doch sie hatte keine Zeit, sich mit der blutenden Wunde zu beschäftigen. Sie nahm den Handfeger vom Regal über der Truhe und befreite den Fensterrahmen von den restlichen Scherben, die sie beim Hindurchklettern verletzen könnten. Beim Aufleuchten eines weiteren Blitzes glitt sie wie eine Schlange durch die Öffnung, stieß sich mit den Händen vom Rasen ab und rannte in den Wald. Sie wusste, dass dort irgendwo das gruselige Haus stand, das er ihr auf einer Fotografie gezeigt hatte. Dort, wo die schlimmen Dinge passiert waren mit den Kindern. Sie wusste, dass sie dort auf keinen Fall hingehen durfte, dass sie auf die andere Seite des Waldes gelangen musste.

Trotz des stechenden Schmerzes in ihrem linken Fuß traute sie sich nicht, langsamer zu werden.

Ihr Atem stieß kleine Wölkchen in den Nachthimmel. Es war kalt für Ende April, sie trug nur einen Pullover und eine Jeanshose. Immer wieder schlugen ihr Zweige ins Gesicht, sie spürte kahle Sträucher ihre Wangen zerkratzen, doch sie durfte nicht langsamer werden. Wenn er das kaputte Fenster im Keller sah, würde er ihr nachlaufen. Und er war so viel schneller als sie.

Ein weiterer Blitz erhellte den Nachthimmel, doch der darauffolgende Donner ertönte erst nach wenigen Sekunden. Das Gewitter zog weiter. Sie rannte, spürte wie ihr linker Fuß wegknicken wollte, doch sie ignorierte sowohl die Seitenstiche als auch die pochende Wunde. Als die Bäume sich lichteten, wurde der Boden matschiger. Bevor sie reagieren konnte, rutschte sie in einer Pfütze aus und landete seitlich neben einer Kastanie. Schwer keuchend hievte sie sich hoch. Erst jetzt merkte sie, wie erschöpft sie war. Ihr gesamter Körper schmerzte. Sie hielt sich die stechenden Seiten, beugte den Oberkörper, um besser Luft zu bekommen. Als sie ein Knacken dicht hinter sich hörte, zuckte sie zusammen und presste sich hinter den dicken Stamm der Kastanie. Mit angehaltenem Atem lauschte sie in die Dunkelheit. Die Blitze ließen nach. Bald würde sie nicht einmal mehr ihre Hand vor Augen erkennen.

Im Baum gegenüber leuchteten zwei helle Punkte auf. Instinktiv hielt sie sich die Hand vor den Mund, um einen Schrei zu unterdrücken. Dann wurde ihr klar, dass es ein Uhu sein musste, doch die Angst ließ nicht von ihr ab. Ihre Knie zitterten, ihr Herz raste und egal wie viel Luft sie einatmete, sie schien nicht genug Sauerstoff zu enthalten.

Nach wenigen Minuten zwang sie sich, weiterzugehen. Es hatte keinen Sinn mehr zu laufen, ohne Blitze war die Nacht pechschwarz.

 

Leckerer Chia-Pudding

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Da ich heute nach meinem leckeren Frühstück gefragt wurde, hier das Rezept. Das kann man übrigens auch wunderbar zum Nachtisch oder Abends essen 🙂

 

Ich habe dafür

Dinkelflocken (Haferflocken gehen natürlich auch) in etwas Kokosmilch eingeweicht.

3 EL Chia- Samen in etwas Cashewmilch in einem Einmachglas quellen lassen, bis eine Geleeartige Masse entstand. (Natürlich geht auch normale Milch, Mandel – oder Kokosmilch etc.) Dann habe ich  darauf etwas gepoppten Amaranth dazu getan, dann zwei Esslöffel  Apfel-Mango-Püree, dann die Dinkelflocken, dann wieder etwas Apfelmus mit Mango und zum Schluss habe ich das ganze mit zuckerfreier Sahne garniert, die ich mit etwas Kakao dekoriert habe und noch einen Klacks Mangopürre drauf getan. Ganz einfach und super lecker.

Zutatenliste

  1. Dinkel-/Haferflocken
  2. Kokosmilch
  3. gepoppter Amaranth 
  4. Apfelmus mit Mango von Alnatura 
  5. Cashewmilch oder andere Milch (Mandel, Kokos, Soja, normale Milch etc)
  6. Sahne alternativ kann man auch Joghurt als Topping nehmen, wenn man Kalorien sparen möchte.
  7. etwas Kakao oder Schokostreusel 

 

 

 

 

Lesetipps für den E-Book-Reader

Zu Weihnachten lassen sich viele gerne E-Book-Reader schenken. Ich habe meinen ersten Kindle vor einigen Jahren auch als Weihnachtsgeschenk erhalten. Mittlerweile habe ich den zweiten, einen Paperwhite, der richtig toll ist. Dennoch lese und kaufe ich viele Papierbücher.

So ein E-Book-Reader ist sehr praktisch, vor allem unterwegs.

Bei einigen geschenkten Readern sind vielleicht schon ein paar Bücher drauf, als Zusatz-Geschenk, andere haben vielleicht Gutscheine für E-Ebooks dazubekommen und andere wollen einfach erst einmal ihren Reader bestücken. Ich habe hier mal eine kleine Liste zusammengestellt mit Empfehlungen für das Bestücken des E-Book-Readers an Heiligabend oder dem ersten Weihnachtstag.

 

Rot wie Schnee von Zoe Beck

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Ein kurzer Thriller von Zoe Beck. Melancholisch, spannend, tiefgründig und winterlich.

Der blaue Karfunkel von Arthur Conan Doyle

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Der blaue Karfunkel von Sir  Arthur Conan Doyle.  Wie kommt ein Edelstein in eine Weihnachtsgans? Ein kniffliger Fall für den Meisterdetektiv.

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Ersticktes Matt von Nina C.Hasse

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Nina C. Hasses Steampunk Krimi sollte euch wegen der Steampunk Elemente weder verunsichern noch abschrecken. Leser, die gerne viktorianische Krimis lesen, werden voll auf ihre Kosten kommen mit dem Gesichtsanalytiker Remy Lafayette. Ich empfinde das Buch mehr als ein viktorianischer Krimi, die Steampunk Elemente sind dezent und überfordern Leser nicht, die mit diesem Genre eigentlich nichts am Hut haben. Super spannend, tolle Figuren! – gibt es nur im Kindle-Shop

Ein Viertel ohne Hoffnung.
Ein Mörder ohne Skrupel.

New York, 1893.

In den Floodlands, einem Elendsviertel mitten im East River, verfolgt die Polizei ein Gespenst. An jedem Tatort eine weibliche Leiche, eine Schachfigur in der Hand. Das Spiel eines Wahnsinnigen?

Für Remy Lafayette, Gesichtsanalytiker und Berater beim New York Floodlands Police Department, wird die Jagd zu einer Reise in die eigene Vergangenheit, als seine ehemalige Verlobte in den Sog der Ereignisse gerät.

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Flvaia de Luce von Alan Bradley

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Flavias 4. Fall spielt kurz vor Weihnachten, Weihnachtsstimmung ist garantiert. Natürlich ist es immer besser, Reihen in der richtigen Reihenfolge zu lesen, doch nicht zwingend notwendig. Wer die elfjährige Hobbychemikerin Flavia de Luce noch nicht kennt, kann auch gerne zur Weihnachtszeit mit diesem Band einsteigen.

Für die notorisch klamme Familie de Luce tut sich eine unverhoffte Geldquelle auf: Eine Filmcrew will ihr Herrenhaus für Dreharbeiten nutzen. Die Schaulustigen strömen nach Buckshaw, um den Star des Ensembles zu sehen, die berühmte Diva Phillys Wyvern. Doch dann geschieht das Unfassbare: Eine Leiche wird gefunden – erdrosselt mit einem Filmstreifen. Zu allem Überfluss ist Buckshaw durch einen tosenden Schneesturm von der Außenwelt abgeschnitten. Der findigen Hobbydetektivin Flavia ist klar: Der Täter muss sich unter den Gästen befinden. Unverzüglich beginnt sie mit ihren Ermittlungen und gerät dabei selbst ins Visier des Mörders …

Das Haus der Schwestern von Charlotte Link

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Link Amazon Link Thalia

Ein Ehepaar macht Urlaub in Yorkshire und wird eingeschneit. Dann finden sich alte Aufzeichnungen in dem Haus,  und die Geschichte zweier Schwestern, die dort vor langer Zeit gelebt haben, lassen Barbara in die Vergangenheit eintauchen.

Spannender, winterlicher Roman.

 

Weihnachtspost

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Meine Weihnachtspost befindet sich nun auf dem Weg zu Freunden und Lesern. Ich hoffe sehr, dass sie pünktlich vor Heiligabend ankommt und vor allem vollständig ankommt. Bei uns im Landkreis gibt es zur Zeit große Schwierigkeiten mit den Briefträgern. Teilweise kommt nur 1 oder 2 Mal die Woche Post und Briefe ins benachbarte Hamburg sind manchmal zwei Wochen unterwegs. Ich habe heute einen Brief bekommen mit einer Weihnachtskarte und ein paar Goodies, leider waren die Goodies nicht mehr drin. Der Brief war geöffnet worden 😦 einmal komplett aufgeschlitzt. Ich war tierisch sauer und ärgere mich immer noch. Dabei ist es ja bekannt, dass gerade in der Vorweihnachtszeit so viele Briefe geöffnet werden, in denen sich Kleinigkeiten befinden.

Zahlreiche Eulenkarten machen sich jedenfalls nun auf den Weg in ihr neues Zuhause.

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Wie viel darf ein E-Book kosten?

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(c) Chril Elwell -Bigstockphoto.com

 

Immer wieder taucht im Netz die Frage auf:

Wie viel darf ein E-Book kosten?

Viele Verlage verlangen für E-Books fast genauso oder sogar genau soviel wie für das Taschenbuch bzw. Hardcover. Ab und zu findet man große Namen wie z.B Charlotte Link, Donna Leon mit Preisen von über 14 Euro in den Top 10 der E- Book Charts. Es gibt sie also, die Leser, die auch für E-Books mehr als die üblichen 0.99 bis 2.99 Cent ausgeben.

Klar, vereinzelt wird auch über die hohen Preise der Verlage gemeckert, aber der Großteil ist bereit an die 17 Euro für ein E-Book auszugeben, sonst wäre es nicht in den vorderen Verkaufsrängen.

Bei Selfpublishern sieht das anders aus. Obwohl sich inzwischen herumgesprochen haben sollte, dass vor allem die Erfolgreichen unter ihnen einen hohen Qualitätsanspruch haben und für Lektorat, Korrektorat und Cover Profis beauftragen, gelten die Bücher oftmals als zweitklassig. Trotz super Verkaufszahlen und zahlreichen positiven Rezensionen. Mehr als 2.99 gilt als unverschämt für diese Autoren, die ja keinen großen Namen haben. Nicht so wie Sophie Kinsella oder Kerstin Gier. Das sind anscheinend richtige Autoren. Dass viele erfolgreiche Selfpublisher wie z.B Poppy J. Anderson oder Hanni Münzer mittlerweile bei etablierten Verlagen wie Rowohlt usw. untergekommen sind, scheint nicht zu zählen. Das haben die ja nur geschafft, weil die so viele Bücher verkauft haben, aber nicht, weil sie so gut schreiben. Denn viele Bücher zu verkaufen ist ja leicht mit so Groschenromanen, aber richtige Literatur zu verfassen kann nicht jeder! * (Das spiegelt natürlich nicht meine Meinung wider, sondern das, was ich im Netz aufgeschnappt habe)

Lassen wir das, die Diskussion ermüdet mich. Fakt ist, diese Autoren sprechen die breite Masse an, die breite Masse will genau diese Art von Büchern!Aber mehr als 2.99 ausgeben will sie nicht.

Immer wieder „beschweren“ sich Leser über die zu teuren Preise für E-Books, vor allem der Selfpublisher. Und mit zu teuer sind zum Teil Preise wie 1.99 oder 3.99 gemeint. Ein Kaffee bei Starbucks kostet mehr, aber diesen Vergleich sind ja viele leid.

Ist 0.99 Cent für 80 Seiten nicht viel zu viel? Sind 1.99 für 100 Seiten nicht ein wenig übertrieben?

Und dann diese Lockangebote! Den ersten Band einer Reihe für 0.99 Cent oder kostenlos anbieten und die nächsten Bänder für 2.99! Frechheit! Machen aber selbst Verlage so. Was ist daran verwerflich? Irgendwie muss man ja auf sein Produkt aufmerksam machen.

Selbst dicke Wälzer von 600 Euro rechtfertigen für viele Leser keinen Preis von über 3.99 und das ist schon hoch angesetzt.

Ich war letztens bei Budni. Da gab es neue Kokoschips gratis zum Probieren. Als ich gestern wieder dort war, war diese Gratisaktion vorbei, nun verlangen die tatäschlich 2.99 für eine ganze Tüte dieser Chips! Niemand (Okay, Spinner gibt es überall, sagen wir kaum einer) kommt auf die Idee, sich bei Aldi zu beschweren, weil Joghurt XY nur von Samstag bis Donnerstag im Angebot war und nun wieder zum regulären Preis verkauft wird. Bei Büchern wird aber die Nase gerümpft und „Abzocke“ gebrüllt.

Billiger Vergleich? Vielleicht, aber ich denke, manche schnallen es einfach nicht. Ein Buch zu schreiben ist Arbeit. Viele Autoren machen das hauptberuflich. So wie ich.

Vor einiger Zeit bekam ich folgende Rückmeldung:

„2.99 für 150 Seiten ist Wucher, das zahle ich nicht bei unbekannten/relativ unbekannten/Autoren.“

Auf meinen Einwand, dass ich mehrere Monate an diesem Buch geschrieben habe, erhielt ich als Antwort: „Ist mir doch egal, wenn du so lange dafür brauchst. Deswegen zahle ich trotzdem nicht mehr.“

Sicher denken nicht alle so. Dass aber die Mehrheit so denkt, zeigt ein Blick in die E-Book- Charts. Und in den Sozialen Medien kann man immer wieder diese Diskussionen verfolgen.

 

In Kürze – Die Vorgeschichte zu Nathan O’Brian

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Diese Geschichte spielt ein Jahr bevor Nathan O’Brian Privatdetektiv wird. Nathan ist Polizist und erholt sich gerade im Norden Englands von einem anstrengenden Fall. Er trifft auf eine alte Freundin aus Studientagen und wird prompt in einen spannenden Fall hineingezogen.

 

Hier ist schon einmal eine kleine Leseprobe

 

Amy ging zur Kommode, schob den Vorhang zur Seite und zuckte zusammen, als ein weiterer Blitz aufleuchtete, dicht gefolgt von einem gewaltigen Donner. »Das Gewitter kommt zurück«, sagte sie leise.
»Ich nehme an, du hast mir diese Frage nicht ohne Grund gestellt?«, wollte Nathan wissen.
Sie wandte ihr Gesicht ab, holte tief Luft und strich mit zitternden Fingern über das dunkle Holz der Kommode.
»Manchmal denke ich, da war etwas. Etwas ganz Schreckliches. Ich habe ganz seltsame Träume und sehe Bilder, die wie ein Puzzle in sich zusammenfallen, bevor es komplett ist. Für wenige Sekunden überkommt mich dann so ein Schauer, eine so große Angst, die meinen Nacken hinab kriecht, dass alles in mir verkrampft. Doch sobald ich das Gefühl habe, das Bild setzt sich zusammen, zerbröselt es vor meinen Augen.«
»Wann fing das an?«, fragte er, griff nach seinem Weinglas und beobachtete, wie sie die Schubladen der Kommode öffnete und gleich wieder schloss.
»Kurz nachdem ich hergezogen bin. In der zweiten Nacht fing das mit den Albträumen an.« Sie räusperte sich, ließ von der Kommode ab und ging wieder zur Couch. Ihr Lächeln wirkte aufgesetzt. »Ist bestimmt nur die Umgewöhnung. Ich schätze, nach einem Leben in der Großstadt komme ich mit dem Dorfleben nicht mehr zurecht. Soll ja Menschen geben, die aufgrund eines so krassen Ortswechsels verrückt geworden sind«, sagte sie halb lachend, doch das Lachen erreichte ihre Augen nicht, die besorgt wirkten, beinahe ängstlich.
»Einige Menschen schwören in solchen Fällen ja auf Hypnose«, meinte er. »Aber ich persönlich halte -« Ein Scheppern von draußen ließ ihn verstummen. Er setzte sich auf,, blickte erst zur Tür dann zu Amy, die ihn mit hochgezogenen Brauen anblickte. Als es an der Tür klopfte, sprang Nathan auf, schob seine matschigen Schuhe beiseite und öffnete die Tür. Er konnte das kleine Mädchen, das ihm entgegen stolperte, gerade noch auffangen, bevor er auf dem Boden landete.
Als sie ihr Gleichgewicht wiedergefunden hatte, richtete sie sich auf und wich einen Schritt zur Seite. Ihre langen dunklen Haare waren klatschnass. Das Gesicht war so weiß wie ein Stück Kreide, die Lippen vor Kälte blau angelaufen. Die Augen huschten unruhig umher, bevor sie einen Punkt irgendwo an der Decke fixierten. In ihrem Gesicht waren lauter Kratzer. Am ganzen Körper bebend, streckte sie ihre Hand in ihre Hosentasche und zog ein Stück Papier hervor, das sie Nathan hinhielt.
»Ach du meine Güte!«, rief Amy, die hinter ihn getreten war. Kurz darauf kam sie mit der Wolldecke zurück und wickelte das Mädchen, das sich keinen Millimeter bewegte, darin ein. »Sie ist verletzt!« Amy zeigte auf die blutverschmierten Füße.
Nathan betrachtete kurz das Stück Papier, das aus irgendeinem Notizblock abgerissen worden sein musste und starrte auf die krakeligen Buchstaben. Kate Haddock.
»Ist das dein Name?«, fragte er und beugte sich zu dem Kind hinunter. Sie starrte ihn einfach nur an. Das Zittern ihrer Lippen war die einzige Regung in ihrem blassen Gesicht.
»Bist du Kate Haddock?«, fragte Nathan.
»Nein«, sagte Amy, drehte sich zu ihm um und starrte auf die Notiz. »Kate ist vor dreißig Jahren gestorben.«

 

Ich hoffe, Ihr freut euch auf die Geschichte, in der Ihr etwas über das Leben von Nathan erfahrt, als er noch als Polizist gearbeitet hat. 

 

 

 

 

Lesung in Hamburg

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Am 21. Mai war Tag der Autoren im Café Parallelwe.lt in Hamburg. 11 Autoren ( Keke van Steyn war leider krank ) haben in der Zeit von 14- 20 Uhr aus ihren Werken vorgelesen. Mein Freund und ich haben um ein Uhr einen Freund eingesammelt und uns dann auf den Weg nach Hamburg gemacht. Auf wundersame Weise fanden wir sogar direkt einen Parkplatz in einer Seitenstraße, nur wenige Meter vom Café entfernt. Bevor wir von zu Hause losgefahren sind, habe ich mich mehrmals versichert, dass ich das Manuskript, aus dem ich vorlesen wollte, auch mitgenommen habe. Nicht auszudenken, dass ich dort auftauche und keinen Text dabei habe! Und wie es sich für jemanden mit einer Zwangstörung gehört, habe ich natürlich mindestens 5 Mal nachgesehen, ob der Text auch wirklich in der Tasche ist, obwohl einmal nachgucken natürlich ausreicht. Aber Zwänge eben … Vermutlich ist es kein Zufall, dass in meinem Manuskript – einem Cosy Krimi – die Protagonistin (eine Krimiautorin) eine Angst- und Zwangstörung hat.

 

Ich habe mir extra einen Text zum Vorlesen ausgesucht, in den man schnell hereinfindet. Denn in nur 20-30 Minuten ist es für die Zuhörer oft nicht so leicht, mit einem Text warm zu werden. Mein Cosy Krimi beginnt wie gesagt mit besagter Krimiautorin, die sich wegen ihrer Probleme in Behandlung begeben hat. In einem malerischen Ort in den englischen Cotswolds. Sie beobachtet einen Mord und hat Schwierigkeiten, ihre Glaubwürdigkeit unter Beweis zu stellen, denn die Leiche ist verschwunden und Maevis etwas überspannt 🙂

Als wir in dem Café ankamen, war ich ziemlich nervös. Aber eigentlich bin ich das immer, bloß an dem Tag wohl noch ein wenig mehr. Ich schätze, ich habe einen ziemlich wuschigen Eindruck gemacht, vielleicht sogar verwirrt oder gar schroff. Ich habe ziemlich große Probleme, Reize richtig zu verarbeiten. Straßenlärm, Stimmengewirr, Musik, Reklametafeln überall etc, was halt so den Alltag begleitet, wenn man nach draußen geht. Bei Aufregung – wie vor einer Lesung – kommt es dann schnell zu einer Reizüberflutung. Ich kann Reize dann schlecht filtern, höre Geräusche dann zehn Mal lauter als sie in Wirklichkeit sind, Bewegungen der anderen Menschen erscheinen mir hektisch etc, es ist als wenn sich die Welt ein Stück schneller dreht als normalerweise. Als allererste habe ich Heike Adami begrüßt, die freundlicherweise die „Leitung“ der Lesung übernommen hat. Ich glaube, ich habe leicht gestresst oder hektisch gewirkt und hoffentlich wurde das nicht als unfreundlich aufgefasst, wie so oft. Wie bereits gesagt, in solchen Momenten schwirrt mir der Kopf, sämtliche Eindrücke stürzen ungefiltert auf mich ein und ich muss mich wahnsinnig konzentrieren, um das Wesentliche zu erfassen. Dabei kommt es dann leider vor, dass ich mich mitten in der Begrüßung wegdrehe, oder ein schroffes „Hallo“ erwidere oder manchmal auch kurz angebunden antworte, was genervt wirkt. In diesen Momenten stehe ich oft neben mir und merke erst hinterher, dass ich vielleicht seltsam gewirkt haben könnte.

Um mich ein wenig zu akklimatisieren, haben wir uns erstmal draußen hingesetzt, an einen der Tische. Es war schönes Wetter und so konnte man es draußen gut aushalten. Nach fünfzehn Minuten bin ich dann wieder rein, in den Raum, in dem die Lesung stattfand. Es war recht voll. Asmodina Tear hatte gerade begonnen vorzulesen.

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Ich schlich mich leise rein, fand weiter hinten einen Platz und lauschte ihrem Text. Anschließend las Monika Schoppenhorst aus ihrem Vampir- Roman. Der Raum wurde immer voller, Stühle mussten dazu gestellt werden. Danach war ich an der Reihe. Bewaffnet mit einem Glas Sekt, das ich bereits zur Hälfte ausgetrunken hatte und einer Cola Light, machte ich mich daran, den Lesern Maevis vorzustellen. Ich war erleichtert, als die Leute an der ersten lustigen Stelle lachten. Mit Humor ist das ja immer so eine Sache.

Nach der Lesung gingen mein Freund und ich erstmal wieder raus, ich musste unbedingt etwas essen. Meine Mutter und mein Bruder hörten sich die nachfolgende Lesung an und gesellten sich dann zu uns.  13230351_971299589606319_4757178889806423147_nMein Bruder und ich

Wir saßen dann noch eine Weile draußen, haben gegessen und getrunken, viel geredet, ab und zu kamen andere Autoren und man unterhielt sich kurz, anschließend ging es dann nach Hause. Es war ein toller Tag, an dem ich viele interessante Menschen kennen gelernt habe. Es hat Spaß gemacht aus meinem noch unveröffentlichten Roman vorzulesen, der glaube ich, ganz gut ankam bei den Zuhörern.

Der Roman soll in drei Monaten erscheinen. Ich werde auf diesem Blog darüber infomieren und sicherlich vorher schon eine Textprobe einstellen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Autoren Event – 12 Autoren lesen vor

Am 21.Mai 2016 um 15 Uhr lese ich aus meinem neusten Krimi Tote töten ewig und aus einem noch unveröffentlichen Manuskript vor.

 

 

Wo? Café Parallelwe.lt

Gärtnerstraße 54, Hamburg

An diesem Tag lesen insgesamt 12 Autoren dort, in der Zeit von 14- 20 Uhr

14.00 Uhr: Asmodina Tear
14.30 Uhr: Monika Schoppenhorst
15.00 Uhr: Arwyn Yale
15.30 Uhr: Dennis Blesinger
16.00 Uhr: Karsten Sohn
16.30 Uhr: Dieter Jobst
17.00 Uhr: Heike Adami
17.30 Uhr: Henning Schöttke
18.00 Uhr: Keke van Steyn
18.30 Uhr: Kim Rylee
19.00 Uhr: Björn Beermann
19.30 Uhr: Valerie le Fiery + Frank Böhm

 

Hier eine kleine Auswahl dessen, was euch ewartet!

Karsten Sohns Lesung verspricht sehr spannend zu werden.
Hatten sie wirklich die Verbindung zwischen den Maya und Atlantis gefunden?

 

Heike Adami wird aus „Fenster zur Freiheit – Eine Liebe in Arabien“lesen.
Ihr Motto lautet:  Die Macht der Liebe! (Ich schreibe authentische Romane mit Recherche vor Ort. Der Leser soll fühlen, als wäre er Teil der Handlungsszene. Konflikte sind Herausforderungen auf dem Weg zum Glück. Meine Protagonisten suchen ihr Glück. Suchen wir nicht alle unser Glück?)

Asmodina Tear wird ihren Gedichtband „Traumreise“ sowie eine Kostprobe zu einer bisher unveröffentlichtlichten Anthologie vorstellen.

 

 

Dieter Jobst Buchtitel: Du Dein Zahnarzt und ich

Dieses Buch begleitet den Leser auf dem Weg, als informierter Patient 
einen guten Zahnarzt zu finden. Denn Paracelsus († 1541) gilt noch immer: 
„An jedem Zahn hängt doch ein ganzer Mensch.”

Kim Rylee wird aus ihrem Thriller Kalte Gefühle lesen. Ich fragte sie nach ihrem Lieblingssatz daraus:

"Ihre dunkle Kleidung und die anthrazitfarbene Decke, die sowohl sie als auch den 
Lauf ihres M40 Scharfschützengewehrs bedeckten, lieferten sich einen erbitterten 
Kampf, wer zuerst seinen maximalen Hitzegrad erreichen würde."
Monika Schoppenhorst Buchtitel: Großstadtvampire- Schicksalhafte Begegnungen:
 Die silbernen Haar des Freundes glänzten wie frisch poliert, seine 
Diamantaugen klirrten wie Eis, sein Mund duftete nach dem Blut, das 
auch er genossen hatte.

Arwyn Yale – Ich werde aus einem in Arbeit befindlichen Cosy Krimi vorlesen (sogenannte gemütliche Krimis)
Auszug:

»Möchten Sie mir von dem Mord erzählen?«, fragte Dr. Cobb nun mit sanfter Stimme. Maevis schüttelte energisch den Kopf. »Nein, ich habe bereits alles der Polizei erzählt. Aber anscheinend wird man nicht ernst genommen, wenn man eine Angststörung hat!« Sie setzte sich wieder hin, strich eine Fluse von der Hose und versuchte, nicht aufzuspringen und fluchtartig die Klinik zu verlassen.