Wie ehrlich darf oder sollte man sein?

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Bild (C)SergWSQ – Bigstockphoto.com

Ich sitze gerade über einen Fragebogen von einer Literaturbloggerin. Wie ich zum Schreiben gekommen bin, wann mein nächstes Buch erscheint etc. Fragen, die leicht zu beantworten sind. Dann sind da Fragen, wie:  Gab es ein einschneidendes Erlebnis, das dich als Autorin geprägt hat?

Ich überlege eine Zeit lang, tippe dann etwas Nichtssagendes wie, dass mich alle Erlebnisse sicherlich als Autorin geprägt hätten. Und dann halte ich inne und denke, nein, das stimmt so nicht. Da könnte ich eigentlich was recht Interessantes zu sagen. Denn ja, es gab ein Erlebnis, dass mein Schreiben geprägt hat. Dass vermutlich verantwortlich dafür ist, dass ich so oft einen gewissen Typ Mensch in meine Krimis einbaue. Das ist mir erst vor wenigen Wochen bewusst geworden. Ich würde es gerne erzählen, ich habe die Antwort schon halb geändert und hadere noch mit den nächsten Sätzen, denn es ist zum einen sehr privat, zum anderen habe ich mit fast niemandem darüber je geredet, und als ich es doch mal tat, eine blöde Reaktion erhalten. Und dann frage ich mich, möchte ich mich so „ausziehen“ im Netz? Muss das jeder wissen? Aber auf der anderen Seite, habe ich dieses Schweigen satt, es satt, dieses Thema, dieses Erlebnis auszublenden, immerzu, obwohl es doch immer noch so viel Platz in meinem Kopf einnimmt. Aber würde ich mich damit nicht furchtbar angreifbar machen? Und könnte ich mit jeder auch noch so blöden Reaktion gut umgehen? Und wieso muss ich mir diese Gedanken überhaupt machen. Wieso kann man nicht einfach eine Frage ehrlich beantworten, ohne zu befürchten, dass man schräg angeguckt wird, dass man anders wahrgenommen oder verurteilt wird? Wieso muss ich weiterhin schweigen, oder muss ich nicht? Sollte ich? Oder nicht? Wörter wie attention whore kommen mir in den Sinn, mit dem Wort wird dann ja gerne mal um sich geworfen, wenn jemand etwas – bitte hier ein Wort einfügen wie : Trauriges, Dramatisches, Schreckliches) erzählt oder schreibt! Was will sie damit erreichen? Wieso erzählt sie das der Welt, sowas behält man doch für sich …

Zumindest das kann ich beantworten. Ich würde es gerne erzählen, weil danach gefragt wurde, ich stattdessen aber das Gefühl habe, ich müsste etwas Belangloses erzählen.

Weil ich es satt habe, manche Dinge für mich zu behalten, als wären sie giftig oder gefährlich. Ja, sie sind vielleicht giftig, aber nur für einen selbst.

Weil einfach nicht genug darüber geredet wird. Nicht über die Folgen, nicht über die Auswirkungen, die Schwierigkeiten, die damit verbunden sind. 

Und nun sitze ich hier vor diesem Fragebogen und werde vermutlich die belanglose Antwort auf diese Frage wählen. Und mich hinterher vermutlich ärgern, dass ich so feige war. Oder ich werde froh sein, nicht so mutig gewesen zu sein. Ich weiß es nicht.

 

Darf ich vorstellen? Der Neue …

Kein Nathan O’Brian Roman, aber auch ein toller Krimi  (Nathan bekommt aber auch noch einen neuen Fall)

 

Handlungsort ist das fiktive kleine Städtchen Dunby, östlich von Brighton. Ich habe mich dieses Mal für einen fiktiven Ort entschieden, weil ich auch die umliegenden Orte ganz nach meinen Bedürfnissen anpassen wollte. Es ist gar nicht so ungewöhnlich, einen Ort zu erfinden.  Peter Robinsons Ermittler Alan Banks ermittelt  im fiktiven Eastvale in Yorkshire. Durch die Alan Banks Reihe habe ich übrigens vor Jahren meine Liebe für britische Krimis entdeckt. Die Serie wird mittlerweile verfilmt, aber da ich die Bücher kenne und liebe, mag ich die so gar nicht, weil die Figuren so ganz anders dargestellt werden als in den Büchern. Ist ja leider öfter so. Zurück zu Ben Cunningham, meinem Ermittler. Er ist Anfang 40, verheiratet und hat drei Kinder im Teeniealter.

Ich habe bewusst eine Familie ausgewählt, weil ich dieses Klischee vom kaputten, geschiedenen Ermittler nicht so mag. Das überlasse ich Ian Rankin, der mit John Rebus eine ganz tolle Figur geschaffen hat, die zwar solche Klischees erfüllt, aber der existiert auch schon einige Jahrzehnte. Eine Ehe und Kinder heißt ja nicht, dass der Ermittler langweilig sein muss. Im Gegenteil, es gibt ja noch ganz andere Eigenschaften, die eine Figur ausmachen und interessant machen können. Weitere Figuren sind Megan Haines, die mit ihm zusammenarbeitet und eine große Hilfe ist, und Josh Barton, ein junger Detective Constable, der ziemlich hektisch ist und es allen recht machen möchte. Sie alle haben einen kniffligen Mordfall zu lösen mit wenig Personal, denn wie im ganzen Land werden auch in Dunby die Mittel gekürzt …

 

Ein kleiner Ausschnitt:

Cunningham fuhr über einen Umweg zurück zum Revier. An der Brick Road bog er nach rechts, entlang an wundervoll erhaltenen viktorianischen Häusern, die so perfekt gepflegte Vorgärten hatten, dass seine Frau jedes Mal ins Schwärmen geriet, wenn sie auf dem Weg zu einem Elternabend daran vorbeifuhren.

Die Schule seines Sohnes Ethan lag am Ende einer Sackgasse. Ein Rotklinkerbau aus den Siebzigern mit Flachdach und einem von Unkraut überwuchernden Schulhof. Obwohl schon seit einer Stunde Schulschluss war, standen immer noch Grüppchen von Jugendlichen bei den Fahrradständern, lachten, rauchten, schubsten sich spielerisch und zeigten einander vermutlich die neusten Pornos auf ihren Handys.

Er entdeckte Ethan sofort. Er stand mit drei Klassenkameraden, die ihn alle um mindestens einen Kopf überragten, abseits am Zaun und blickte lachend auf das Display eines Handys, das ihm ein Junge unter die Nase hielt. Cunningham hoffte, dass es nur ein harmloses Nacktbild war und keins dieser Happy-Slapping Videos oder anderer kranker Mist.

Als Cunningham den Motor abstellte, blickten sie hoch. Ethan schulterte seinen Rucksack, schob sich an den Jungs vorbei und kam aufs Auto zugelaufen.

Cunningham ließ das Seitenfenster herunter.

»Was machst du hier?«, fragte Ethan gereizt und blickte über seine Schulter zu den Jungs, die ein Handy herumreichten und lauthals lachten.

»Ich …« Cunningham räusperte sich und wurde sich plötzlich bewusst, dass er es nicht wusste. Er hatte einfach das Bedürfnis verspürt, zu gucken, ob alles in Ordnung war. Natürlich war es das. Da er sich nun davon überzeugt hatte, dass es Ethan gut ging, fühlte er seltsamerweise jedoch keineswegs ein Gefühl der Erleichterung.

»Evanna ist aus der Psychiatrie entlassen worden.«

Ethan sah ihn einfach nur an.

Er studierte das Gesicht seines Sohnes sorgfältig, und das kurzzeitige Aufflackern von Angst in den Augen entging ihm nicht.

»Wieso erzählst du mir das?« Seine Stimme zitterte; er räusperte sich und täuschte einen Hustenanfall vor.

»Ich weiß nicht. Ich dachte, du solltest das wissen.«

»Sie wird ja wohl kaum wieder auf diese Schule gehen, oder?«

»Kaum«, erwiderte Cunningham.

»War’s das?«, fragte er. Ohne eine Antwort abzuwarten, drehte er sich um und ging zu seinen Freunden zurück.

Zurück auf dem Revier erwartete ihn die übliche Hektik. Uniformierte hetzten mit kleinen Notizzetteln durch die Gänge, Verdächtige in Handschellen, die lauthals die Justiz beschimpften und im gleichen Atemzug nach einem Anwalt verlangten, wurden in Vernehmungszimmer geführt. An jeder Ecke klingelten Telefone, wurden Aktenordner gereicht und wild auf Tastaturen eingehämmert.

Im dritten Stock, wo sich die Kriminalpolizei befand, ging es nicht ruhiger zu. Normalerweise nahm Cunningham die Geräuschkulisse gar nicht mehr wahr. Doch heute verursachte jeder Teelöffel, der gegen einen Keramikbecher schlug, jeder Buchstabe, der auf der Tastatur getippt wurde und jedes Rascheln von Aktenblättern, ein Pochen in seinem Schädel.

»Ist Ihnen nicht gut, Sir? Sie sehen blass aus.«

 

 

 

Eine Nacht in der Buchhandlung

Als Kind habe ich mir immer gewünscht, mal über Nacht in einen Supermarkt eingesperrt zu werden und all die leckeren Süßigkeiten auszuprobieren. Mittlerweile mag ich Bücher aber viel mehr als Süßigkeiten und deswegen war ich richtig happy, als mir mein Freund zum Valentinstag einen Gutschein für eine Übernachtung in einer Buchhandlung geschenkt hat (plus Begleitperson, inklusive Frühstück in einem nahen Café).

Der Eingangsbereich

Ich musste nicht lange überlegen, wen ich dazu einladen würde. Noch am selben Abend fragte ich meine Freundin und Autorenkollegin Manuela Inusa (die gerade ihren neuen Roman „Auch donnerstags geschehen Wunder herausgebracht hat), die begeistert zugesagt hat.

Ein Termin war schnell gefunden. Wir einigten uns auf Mitte April.

Vorgestern war es also soweit. Gegen viertel vor vier holte ich Manuela vom Bahnhof ab. Da ich noch nicht so lange hier wohne, kannte sie weder Buxtehude noch die Wohnung. Mit schwerem Gepäck liefen wir durch die Altstadt und am Fleth vorbei, so dass sie die Stadt ein bisschen kennenlernen konnte. Auch zeigte ich ihr den Buchladen, wo wir um 18 Uhr hingehen würden. Nach einem Rundgang durch die neue Wohnung, Tee und veganen Keksen, machten wir uns mit noch mehr Gepäck (meine Reisetasche konnte ich kaum tragen, ich muss immer meine halbe Wohnungseinrichtung mitnehmen) auf den kurzen Weg zur Buchhandlung.

Die Türglocke bimmelte beim Eintreten, die Buchhändlerin hatte uns allerdings gar nicht auf dem Zettel, aber das machte nichts. Wir luden unser Gepäck ab, bekamen den Schlüssel und sollten um viertel vor sieben wiederkommen. In der Zwischenzeit wollte sie das Bett aufstellen und die Gutscheine für das Frühstück ausstellen.

Das passte uns ganz gut, denn wir wollten uns sowieso noch Sushi holen, was wir vorher – da ich mal wieder getrödelt habe und eine viertel Stunde lang meine Jogginghose gesucht habe, die längst in der Reisetasche lag – nicht geschafft hatten. Ob wir wüssten, ob der Lieferant früh morgens käme. Nee, sagten wir. Wann denn? Wir rechneten so mit sechs, sieben Uhr und waren erschrocken, als sie vier Uhr sagte. Aber er hätte einen Schlüssel, nur dass wir uns nicht erschrecken. Okay, gut vorgewarnt zu sein. Das war das einzig Negative, was uns ein bisschen Bauchschmerzen bereitete.

Beim Sushi-Laden um die Ecke warteten wir ca. 15 Minuten, unterhielten uns über Dies und Das und genossen die tolle Aussicht auf das Wasser. Wir bummelten noch in ein paar Läden, dann trafen wir um viertel vor sieben wieder in der Buchhandlung ein. Die Buchhändlerin zeigte uns Bad, Küche und Sicherungskasten, bevor sie nach Hause ging.

Manuela Inusa
Manuela Inusa

Nun hatten wir die ganze Buchhandlung für uns alleine. Ein bisschen komisch fühlte sich das schon an. Ganz alleine im Laden, rundherum Bücher in den Regalen, die darauf warteten, entdeckt zu werden. Zuerst setzten wir uns an einen kleinen Tisch mitten im Laden und aßen unser Sushi, denn unsere Mägen knurrten wie verrückt. Nach dem Essen machten wir einen Rundgang, um uns einen groben Überblick zu verschaffen, wo welches Genre lag. Natürlich blätterten wir uns durch die ganzen Bücher, lasen viele Klappentexte, schauten uns genau die Cover an und stellten fest, dass uns ziemlich viele Romane neugierig machten. Überwiegend Krimis.  Irgendwann suchten wir uns ein paar Bücher aus und begannen von allen das erste Kapitel zu lesen. Und zwar nur das erste!

Bei den ersten beiden Büchern war es echt schwer, denn sie waren so spannend, dass ich am liebsten weitergelesen hätte. Aber da ich in die anderen auch noch reinlesen wollte, zwang ich mich, sie beiseite zu legen. Schnell war aber klar, dass ich den Büchergutschein, der inklusive war, für die beiden Bücher einlösen würde. Das nächste Buch war interessant, aber irgendwie war ich dafür nicht in der richtigen Stimmung und kam nicht über drei Seiten hinaus, also legte ich es weg und nahm das nächste.

wir dekorierten auch kurzzeitig um 😉

Irgendwann war es ein Uhr und wir waren richtig müde, aber es gab noch so viele Bücher, die angelesen werden wollten. Ich trank eine Fritz Cola, was ich später noch bereute (Koffein bei Leuten mit Hang zu Panikattacken und Schreckhaftigkeit ist nie gut) und schlenderte weiter die Regalreihen entlang. Immer wieder fanden wir Bücher, die wir vorher nicht gesehen hatten. So fand ich zum Beispiel nur durch Zufall „Pride und Prejudice“ in der englischsprachigen Abteilung. Als Manuela es angucken wollte, gab ich es ihr nur widerwillig mit den Worten: „Aber das ist meins, bei Mr Darcy verstehe ich keinen Spaß.“ Wer mich kennt, weiß, wie sehr ich Mr Darcy liebe. Zwar habe ich eine englischsprachige Ausgabe von dem Buch, die Schrift ist allerdings so klein und die Absätze so eng, dass es sehr anstrengend ist, mehr als drei Seiten am Stück zu lesen. Diese Ausgabe jedenfalls war toll und musste adoptiert werden!

Ab und zu knackte es, dann suchten wir noch wie blöde mein Brötchen, das ich mir abends gekauft hatte und wohl beim Bäcker nach dem Bezahlen liegen gelassen haben musste. Zwischendurch kam uns der Gedanke, was ist, wenn hier noch jemand mit uns in der Buchhandlung ist, der mein Brötchen geklaut hat. Einige Bücher lagen auch auf einmal woanders … wir beschlossen, nicht darüber nachzudenken und das Licht anzulassen.

Gegen zwei Uhr stellte ich meinen Laptop auf und wir schauten Wonder Boys (passend zum Abend ein Film über einen Literaturprofessor, der verzweifelt versucht, seinen Roman fertig zu schrieben). Kurz vor Ende schliefen wir aber irgendwie ein. So richtig schlafen konnte ich allerdings nicht, was zum einen an der ungewohnten Umgebung als auch an der speziellen Situation lag. Gegen halb fünf kam der Lieferant und tauschte irgendwelche Kisten aus, dann war er aber auch schon wieder verschwunden. Ich schaute trotzdem nach, ob er auch richtig abgeschlossen hatte.

früh morgens. Zerzauste Haare, kein Mak-up, zu wenig Schlaf, aber dennoch gut drauf

Früh morgens stöberten wir noch ein bisschen weiter, dann machten wir uns fertig, packten unsere Sachen zusammen und schon kam die Buchhändlerin gegen viertel vor neun. Wir kauften die Bücher, die uns am meisten interessierten, auch wenn ich noch viel mehr hätte kaufen können. Allerdings ist mein SuB (Stapel ungelesener Bücher) schon sehr hoch.

Dann machten wir uns schwer beladen ins nahe gelegenen Café. Dort war es bereits ziemlich voll, aber uns hatte man zum Glück einen Tisch reserviert. Ich genoss den entkoffeinierten Latte Macchiato, Manuela ihren Orangensaft, wir aßen ein Brötchen und stellten fest, dass wir ziemlich müde aber sehr glücklich waren. Ein tolles Abenteuer für Bücherfans!

Frühstück.

Das Problem mit dem „Ein Zeichen setzen.“

 

 

Die Politiker sind sich einig. Wir müssen ein Zeichen gegen den Terror setzen. Deswegen sei es wichtig und richtig, das UEFA Champions League Spiel am nächsten Tag stattfinden zu lassen. Die Spieler fragte keiner. Trainer Thomas Tuchel hätte sich verständlicherweise mehr Zeit gewünscht.

Zitat aus einem Interview Wir hatten das Gefühl, dass wir behandelt werden, als wäre eine Bierdose an unseren Bus geflogen“ Per SMS wurde er kurz nach dem Anschlag darüber informiert, dass das Spiel auf den nächsten Tag verschoben wurde. Keine 24 Stunden nach diesem Schock-Erlebnis.

Breits kurz nach dem Anschlag meldeten sich verschiedene Politiker zu Wort, sprachen davon, man müsse dem Terror trotzen und dürfe sich nicht in die Knie zwingen lassen. Leicht zu sagen, wenn man selbst nicht in dem Bus gegessen hat. Ich glaube, den meisten Menschen hätten noch Tage danach die Knie geschlottert, an Fußballspielen wäre nicht zu denken gewesen. Vermutlich hätte ich selbst nicht einmal den Weg zur Mülltonne geschafft. Aber Fußballer erfüllen ja eine Vorbildfunktion, sie müssen auf Knopfdruck fit sein, es ist ihr Job, Leistung zu bringen, jederzeit und anscheinend zu jedem Preis. Sie eignen sich somit auch ganz hervorragend dafür, Deutschland in Zeiten des Terrors als eine starke Nation darzustellen. Die Welt soll sehen, dass wir uns nicht in die Knie zwingen lassen, dass wir „jetzt erst recht“ weitermachen. Sie wurden von Fußballern zur Galionsfigur gemacht. Ohne Rücksicht auf die emotionale Verfassung. Augen zu und durch. Es ist wichtiger Flagge zu zeigen, dem Terror zu trotzen, als Menschen, die Fußballspieler zweifelsfrei nun einmal sind, nach einem solch schrecklichen Ereignis Luft holen zu lassen. Es ging nicht mehr um Fußball. Es ging um Politik. Um Trotz. Um Macht.

Keine Verwundbarkeit zeigen. Der Terror hat uns nicht getroffen, das soll die Welt ganz sehen. Dafür ist anscheinend kein Preis zu hoch. Menschlichkeit adé.

Wir stellen uns alle ganz klar gegen den Terror. Aber bitte mit Menschlichkeit, mit Verstand, mit Rücksicht. Alles Worte, die Terroristen fremd sind. Und unseren Politikern im Moment auch.

 

 

 

Wie???

Immer wieder taucht in Schreibforen im Internet, in Facebookgruppen etc. die Frage auf, wie man denn am besten ein Buch schreibt und/oder veröffentlicht.  Braucht man ein Schreibprogramm wie Papyrus Autor, Srivener oder reichen Word und Open Office? Welche Schreibratgeber soll/muss man gelesen haben. Wie fängt man ein Buch am besten an?

 

Jeder muss seine eigene Herangehensweise finden. Die einen schreiben old school mit Block und Kuli, übertragen es dann später auf den PC, andere brauchen bloß einen groben Plot und schreiben dann direkt los, während wiederum einige Autoren jedes einzelne Kapitel genau durchplanen, bevor sie mit dem Schreiben beginnen.

Es gilt: Es gibt keinen richtigen Weg.

Was macht braucht:

Spaß am Schreiben.

Durchhaltevermögen. Denn ist einfach einen Roman anzufangen, aber es ist sehr schwer, am Ball zu bleiben, wenn man bei einer Szene feststeckt, Kapitel streichen muss und zum x-ten Mal das Manuskript überarbeiten muss.

Ideen. Ohne die läuft nix.

 

Es gibt viele Leute, die behaupten, man müsse unbedingt Schreibratgeber gelesen haben, um schreiben zu können und erst recht, um so schreiben zu können, dass man veröffentlichen kann.

Letztens schrieb jemand auf Facebook, dass er/sie (Ich weiß nicht mehr ob Mann oder Frau) der Überzeugung sei, nur ein Studium befähige einen zum Schreiben, alle anderen wären nicht intellektuell genug.

Beides ist Quatsch. Schreibratgeber können nützlich sein. Aber sie müssen nicht für jeden hilfreich sein. Ebenso verhält es sich mit Schreibkursen und einem Studium.

 

Romane lesen sollte man allerdings. Und zwar viele. Und keine Angst davor, jemanden unbewusst zu kopieren. Das passiert am Anfang meist automatisch. Aber irgendwann findet man seine eigene „Stimme“.

 

 

 

 

Darf ich vorstellen …

Heute möchte ich euch Nina vorstellen, die 2014 Todesschwestern lektoriert hat, bevor ich den Roman im Selfpublishing herausgebracht habe. Sie hat ebenso Tote töten ewig und Stumme Narben lektoriert. Ich habe sie auf mein virtuelles Sofa geschubst und ihr ein paar Fragen gestellt.

Du hast 2014 Todesschwestern lektoriert. Was war dein erster Eindruck von Nathan?

Ich mochte ihn von Anfang an. Er ist ein toller, sympathischer Typ, bodenständig und nicht der typische Ermittler, der mit einer düsteren Vergangenheit und seiner Alkoholsucht zu kämpfen hat – auch wenn er natürlich über seine eigenen Dämonen verfügt. Das finde ich toll.

 

Gibt es einen Charakter in der Reihe, den du so gar nicht magst, oder stehst du als Lektorin über solchen Dinge?

Auch als Lektorin spürt man natürlich Sympathien und Antipathien gegenüber Charakteren. Allerdings gehen wir Lektoren vermutlich mit einer anderen Prämisse an die Figuren heran. Wenn ich jemanden nicht mag, frage ich in erster Linie nicht, warum nicht, sondern: Soll die Figur überhaupt sympathisch sein? Es ist ja ein Unterschied, ob man den Protagonisten nicht leiden kann oder eine Nebenfigur, die nicht einmal sonderlich sympathisch sein soll. In deiner Buchreihe verspüre ich gegenüber Alessia eine leichte Antipathie. Aber da die Figur so ambivalent angelegt ist, ist das völlig in Ordnung.

Hat dich beim Lektorieren eines Romans schon einmal eine Figur so aufgeregt/genervt, dass du nur mit Mühe weiterarbeiten konntest?

Das ist zum Glück bisher noch nicht vorgekommen. Oft sind es nur kleine Details, die sich abändern lassen, um eine scheinbar unsympathische Figur sympathischer zu machen – natürlich nur, wenn es der Geschichte dient. Mit einer unsympathischen Hauptfigur können bzw. wollen sich viele Leser eher nicht identifizieren.

Was macht für dich den Reiz an deiner Arbeit aus?

Es ist wundervoll, so viele unterschiedliche Geschichten und Autoren kennenzulernen und mit ihnen arbeiten zu dürfen. Der Reiz ist, eine gute Geschichte vielleicht durch meine Arbeit noch ein bisschen besser machen zu können, ohne dabei den Ton oder die Geschichte an sich zu verfälschen. Jedes Manuskript ist anders – und das ist immer wieder eine schöne Herausforderung.

 

Du schreibst selbst Krimis, hast letztes Jahr den Steampunk Krimi Ersticktes Matt veröffentlicht. Macht es das Lektorieren für dich schwieriger oder einfacher? Ich weiß von mir selbst, dass ich – seit ich selbst in diesem Gerne schreibe – große Probleme habe Krimis und Thriller zu lesen, ohne mich über Logikfehler, hölzerne Dialoge, unlogisches oder stereotypisches Verhalten der Protagonisten aufzuregen. Ich bin viel kritischer beim Lesen geworden.

Das Lektorieren hat mir unwahrscheinlich viel für mein eigenes Schreiben gebracht. Ich lerne bei jedem Manuskript, das ich auf den Tisch bekomme, etwas dazu.  Beim Lesen ist das natürlich etwas anderes. Da fällt es mir häufig schwer, den Lektorenmodus zu verlassen und das Buch einfach entspannt zu genießen.

 

Wie gehst du vor, liest du den Text erst einmal nur komplett durch, machst du von Anfang an gleich Anmerkungen oder arbeitest du ganz anders?

Ich lese den Text einmal komplett auf meinem Kindle durch, mache Anmerkungen, v.a. im Hinblick auf Plot, Spannungsboden, Figurenzeichnung etc., die ich in einem zweiten Durchgang einarbeite. In diesem Durchgang gehe ich auch ins Detail im Hinblick auf Stil und Satzstellung. Der dritte Durchgang ist dann wieder vornehmlich lesen und schauen, ob ich nichts Wichtiges übersehen habe. Danach geht es an den Autor zurück.

Was sind deiner Meinung die gravierendsten Fehler, die ein Autor beim Schreiben machen kann?

Passive und eindimensionale Charaktere sind meiner Meinung nach das größte Problem, weil sie den Plot nicht vorantreiben. Gerade bei unerfahrenen Autoren plätschert die Handlung oftmals seitenlang nur so dahin, weil sie nicht wissen, was ihre Figur eigentlich will bzw. sie ihr Ziel nur halbherzig verfolgt.

Gibt es Figuren in Büchern, die du mittlerweile einfach überhast, weil sie z.B so häufig vorkommen und austauschbar sind?

Ich habe ein Problem mit diesen megasexy Milliardären mit Stalkerqualitäten, die seit „Shades of Grey“ die Liebesroman-Landschaft bevölkern – und mit den Frauen, die sich auf sie einlassen ebenfalls. Mal ganz abgesehen von der Problematik solcher „Liebesbeziehungen“ sind diese Figuren meiner Meinung nach völlig austauschbar.

Oft wird ja zum Schluss gefragt, welche drei Bücher man auf eine einsame Insel mitnehmen würde. Ich würde aber gerne wissen, welche Bücher oder welches Buch würdest du mitnehmen und verändern wollen (das Ende umschreiben, eine Person aus dem Weg schaffen o.ä)?

Puh, gute Frage. Eigentlich habe ich bei veröffentlichten Büchern selten das Bedürfnis, Veränderungen vorzunehmen – auch wenn ich den inneren Lektor nur selten zum Schweigen bringen kann. Entweder ich mag ein Buch oder ich mag es nicht (meistens lese ich es in dem Fall nicht einmal zu Ende). Ich würde auf einer einsamen Insel eher meine eigenen Geschichten weiterschreiben wollen, als andere zu verändern.

 

Lieben Danke für die Beantwortung meiner Fragen 🙂

Wenn ihr mehr über Nina erfahren wollt, besucht sie doch hier 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neues

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Das Prequel zur Nathan O’Brian Reihe ist erschienen.

Klappentext

Um nach einem aufreibenden Fall zur Ruhe zu kommen, mietet Detective Inspector Nathan OʼBrian ein einsam gelegenes Cottage im Norden Englands. In einer stürmischen Nacht klopft ein kleines Mädchen an seine Tür, bis auf die Knochen durchweicht, hält sie einen Zettel in der Hand, auf dem lediglich ein Name steht: Kate Haddock. Das Mädchen spricht kein Wort, niemand im Ort kennt sie. Den Namen Kate Haddock jedoch kennt jeder. Die Fünfjährige ertrank vor dreißig Jahren, in einer ebenso stürmischen Nacht. Als Nathan O’Brian sich in die Ermittlungen einmischt, wird ein Mordversuch auf die einzige Person verübt, die Licht ins Dunkle bringen könnte …

Dies ist ein Kurzroman von ca. 130 Taschenbuchseiten. Es ist die Vorgeschichte zur Nathan O’Brian Reihe und spielt zeitlich vor Todesschwestern, Sei mein Tod und Tote töten ewig.

 

Leseprobe

1

Die Hände fest um die Stuhlbeine geschlungen, lag sie flach atmend auf dem Bauch und blinzelte durch die beiden Pflanzenkübel hindurch, die ihre Mutter erst am Morgen dorthin gestellt hatte. Sie hatte diese Stelle gleich als Versteck erkoren. Über ihr der Tisch, vor ihr die Kübel und rechts und links jeweils ein Sessel und eine Kommode. In diesem Haus konnte man gar nicht genug Verstecke haben. Jedenfalls, nicht wenn der Böse, wie sie ihn nannte, wieder getrunken hatte. Und in letzter Zeit trank er oft.

Grelle Blitze flackerten im halbdunklen Raum und tauchten die Möbel sekündlich in unheimliche Schatten. Ihre Mutter war gegen die Wohnzimmerlampe gefallen, nachdem der Böse sie so heftig geohrfeigt hatte, dass sie erst gegen den Couchtisch gestoßen und dann die Lampe umgerissen hatte, bevor sie schreiend und flehend zu Boden ging, die Hände schützend vor ihr Gesicht haltend.

Das Donnergrollen verschluckte seine Flüche. Ihre Mutter schrie auf, als er ihr in den Bauch trat.  »Wo ist sie, du Miststück?«

»Nicht hier. Bitte, lass sie in Ruhe! Bitte!«

Sie kniff die Augen fest zu, als sie sah, dass er erneut mit dem Fuß ausholte. Er bringt sie um, dieses Mal bringt er sie um!

»Ich warne, dich, Kitty! Wenn du mir nicht sofort sagst –« Ein ohrenbetäubender Knall ließ das ganze Haus erzittern. »Scheiße, der ist eingeschlagen!« Irgendwo hinten im Haus hörte sie etwas knistern. Sie öffnete die Augen und sah, wie sich die schwarzen Stiefel Richtung Flur bewegten. Ihre Mutter stöhnte. Ohne lange zu überlegen, lief das Mädchen zu ihr und erschrak über das blasse Gesicht. Die Augen waren blutunterlaufen. Aus dem Mund rann ein mit Blut vermischter Speichelfaden. Der magere Körper zitterte.

»Los, hol mir was zu schreiben, schnell.« Ihre Stimme war kaum mehr als ein Flüstern.

Das Mädchen rannte zur Kommode, holte Zettel und Kugelschreiber aus der Schublade.

Mit angehaltenem Atem sah sie zu, wie ihre Mutter ungelenk Buchstaben auf das Papier kritzelte.

»Er kommt zurück«, flüsterte ihre Mutter, schluckte schwer und hielt dem Mädchen den Zettel hin. »Lauf damit in das Dorf. Es ist wichtig, dass du auf die andere Seite des Waldes gelangst. Komm nicht zurück, hörst du? Gib das dem ersten Menschen, den du siehst. Hast du verstanden? Klettere durch das kaputte Fenster, was ich dir vorhin gezeigt habe.« Die Stimme klang fest und ungewohnt streng. Das Mädchen nickte, doch gerade als es nach dem Zettel greifen wollte, hörte sie hastige Schritte vom Flur. »Lauf!«, flüsterte ihre Mutter. Das Mädchen riss beim Greifen den Zettel entzwei und steckte das übrig gebliebene Stück Papier in ihre Hosentasche, dann rannte sie so schnell sie konnte die Treppe in den Hauswirtschaftsraum hinunter.

Es war stockfinster, doch sie wusste, wo jeder einzelne Gegenstand lag, wo die Treppe endete und wo die Gefriertruhe stand, auf die sie steigen musste, um das Fenster zu erreichen. Es war winzig, führte aber in den Garten. Zum Glück gab er ihr nicht so viel zu essen, sonst würde sie vermutlich gar nicht hindurch passen.

Von oben ertönten Schreie. Sie zuckte zusammen, stieg über den Korb mit Äpfeln, der immer neben der Treppe stand und kletterte auf die Gefriertruhe. Einen Moment lang hielt sie inne und lauschte. Ihre Mutter schrie in immer kürzeren Intervallen. Übelkeit stieg in ihr auf. Er würde sie totschlagen, und das nur, weil sie sich versteckt hatte. Wenn sie zurückging, würde er ihre Mutter vielleicht in Ruhe lassen. Ihre zitternden Hände griffen nach dem Fensterrahmen. Was soll ich tun? Was soll ich tun? Tief Luft holen … Sie musste auf ihre Mutter hören, sie musste Hilfe holen. Mit den Fingerspitzen betastete sie die Scheibe. Irgendwo am Rand war ein gewaltiger Riss, der sich fast bis zur Mitte durchzog. Wenn sie die Scheibe eindrückte, konnte sie durch die schmale Öffnung nach draußen gelangen. Mit dem nächsten Donner, der unmittelbar auf den Blitz folgte, stieß sie mit ihren nackten Füßen gegen das kalte Glas. Es knirschte und knackte, dann gab der Widerstand nach. Sie spürte einen stechenden Schmerz am linken Zeh und etwas Warmes, das ihren Knöchel hinunterlief, doch sie hatte keine Zeit, sich mit der blutenden Wunde zu beschäftigen. Sie nahm den Handfeger vom Regal über der Truhe und befreite den Fensterrahmen von den restlichen Scherben, die sie beim Hindurchklettern verletzen könnten. Beim Aufleuchten eines weiteren Blitzes glitt sie wie eine Schlange durch die Öffnung, stieß sich mit den Händen vom Rasen ab und rannte in den Wald. Sie wusste, dass dort irgendwo das gruselige Haus stand, das er ihr auf einer Fotografie gezeigt hatte. Dort, wo die schlimmen Dinge passiert waren mit den Kindern. Sie wusste, dass sie dort auf keinen Fall hingehen durfte, dass sie auf die andere Seite des Waldes gelangen musste.

Trotz des stechenden Schmerzes in ihrem linken Fuß traute sie sich nicht, langsamer zu werden.

Ihr Atem stieß kleine Wölkchen in den Nachthimmel. Es war kalt für Ende April, sie trug nur einen Pullover und eine Jeanshose. Immer wieder schlugen ihr Zweige ins Gesicht, sie spürte kahle Sträucher ihre Wangen zerkratzen, doch sie durfte nicht langsamer werden. Wenn er das kaputte Fenster im Keller sah, würde er ihr nachlaufen. Und er war so viel schneller als sie.

Ein weiterer Blitz erhellte den Nachthimmel, doch der darauffolgende Donner ertönte erst nach wenigen Sekunden. Das Gewitter zog weiter. Sie rannte, spürte wie ihr linker Fuß wegknicken wollte, doch sie ignorierte sowohl die Seitenstiche als auch die pochende Wunde. Als die Bäume sich lichteten, wurde der Boden matschiger. Bevor sie reagieren konnte, rutschte sie in einer Pfütze aus und landete seitlich neben einer Kastanie. Schwer keuchend hievte sie sich hoch. Erst jetzt merkte sie, wie erschöpft sie war. Ihr gesamter Körper schmerzte. Sie hielt sich die stechenden Seiten, beugte den Oberkörper, um besser Luft zu bekommen. Als sie ein Knacken dicht hinter sich hörte, zuckte sie zusammen und presste sich hinter den dicken Stamm der Kastanie. Mit angehaltenem Atem lauschte sie in die Dunkelheit. Die Blitze ließen nach. Bald würde sie nicht einmal mehr ihre Hand vor Augen erkennen.

Im Baum gegenüber leuchteten zwei helle Punkte auf. Instinktiv hielt sie sich die Hand vor den Mund, um einen Schrei zu unterdrücken. Dann wurde ihr klar, dass es ein Uhu sein musste, doch die Angst ließ nicht von ihr ab. Ihre Knie zitterten, ihr Herz raste und egal wie viel Luft sie einatmete, sie schien nicht genug Sauerstoff zu enthalten.

Nach wenigen Minuten zwang sie sich, weiterzugehen. Es hatte keinen Sinn mehr zu laufen, ohne Blitze war die Nacht pechschwarz.

 

Leckerer Chia-Pudding

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Da ich heute nach meinem leckeren Frühstück gefragt wurde, hier das Rezept. Das kann man übrigens auch wunderbar zum Nachtisch oder Abends essen 🙂

 

Ich habe dafür

Dinkelflocken (Haferflocken gehen natürlich auch) in etwas Kokosmilch eingeweicht.

3 EL Chia- Samen in etwas Cashewmilch in einem Einmachglas quellen lassen, bis eine Geleeartige Masse entstand. (Natürlich geht auch normale Milch, Mandel – oder Kokosmilch etc.) Dann habe ich  darauf etwas gepoppten Amaranth dazu getan, dann zwei Esslöffel  Apfel-Mango-Püree, dann die Dinkelflocken, dann wieder etwas Apfelmus mit Mango und zum Schluss habe ich das ganze mit zuckerfreier Sahne garniert, die ich mit etwas Kakao dekoriert habe und noch einen Klacks Mangopürre drauf getan. Ganz einfach und super lecker.

Zutatenliste

  1. Dinkel-/Haferflocken
  2. Kokosmilch
  3. gepoppter Amaranth 
  4. Apfelmus mit Mango von Alnatura 
  5. Cashewmilch oder andere Milch (Mandel, Kokos, Soja, normale Milch etc)
  6. Sahne alternativ kann man auch Joghurt als Topping nehmen, wenn man Kalorien sparen möchte.
  7. etwas Kakao oder Schokostreusel 

 

 

 

 

Lesetipps für den E-Book-Reader

Zu Weihnachten lassen sich viele gerne E-Book-Reader schenken. Ich habe meinen ersten Kindle vor einigen Jahren auch als Weihnachtsgeschenk erhalten. Mittlerweile habe ich den zweiten, einen Paperwhite, der richtig toll ist. Dennoch lese und kaufe ich viele Papierbücher.

So ein E-Book-Reader ist sehr praktisch, vor allem unterwegs.

Bei einigen geschenkten Readern sind vielleicht schon ein paar Bücher drauf, als Zusatz-Geschenk, andere haben vielleicht Gutscheine für E-Ebooks dazubekommen und andere wollen einfach erst einmal ihren Reader bestücken. Ich habe hier mal eine kleine Liste zusammengestellt mit Empfehlungen für das Bestücken des E-Book-Readers an Heiligabend oder dem ersten Weihnachtstag.

 

Rot wie Schnee von Zoe Beck

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Ein kurzer Thriller von Zoe Beck. Melancholisch, spannend, tiefgründig und winterlich.

Der blaue Karfunkel von Arthur Conan Doyle

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Der blaue Karfunkel von Sir  Arthur Conan Doyle.  Wie kommt ein Edelstein in eine Weihnachtsgans? Ein kniffliger Fall für den Meisterdetektiv.

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Ersticktes Matt von Nina C.Hasse

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Nina C. Hasses Steampunk Krimi sollte euch wegen der Steampunk Elemente weder verunsichern noch abschrecken. Leser, die gerne viktorianische Krimis lesen, werden voll auf ihre Kosten kommen mit dem Gesichtsanalytiker Remy Lafayette. Ich empfinde das Buch mehr als ein viktorianischer Krimi, die Steampunk Elemente sind dezent und überfordern Leser nicht, die mit diesem Genre eigentlich nichts am Hut haben. Super spannend, tolle Figuren! – gibt es nur im Kindle-Shop

Ein Viertel ohne Hoffnung.
Ein Mörder ohne Skrupel.

New York, 1893.

In den Floodlands, einem Elendsviertel mitten im East River, verfolgt die Polizei ein Gespenst. An jedem Tatort eine weibliche Leiche, eine Schachfigur in der Hand. Das Spiel eines Wahnsinnigen?

Für Remy Lafayette, Gesichtsanalytiker und Berater beim New York Floodlands Police Department, wird die Jagd zu einer Reise in die eigene Vergangenheit, als seine ehemalige Verlobte in den Sog der Ereignisse gerät.

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Flvaia de Luce von Alan Bradley

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Flavias 4. Fall spielt kurz vor Weihnachten, Weihnachtsstimmung ist garantiert. Natürlich ist es immer besser, Reihen in der richtigen Reihenfolge zu lesen, doch nicht zwingend notwendig. Wer die elfjährige Hobbychemikerin Flavia de Luce noch nicht kennt, kann auch gerne zur Weihnachtszeit mit diesem Band einsteigen.

Für die notorisch klamme Familie de Luce tut sich eine unverhoffte Geldquelle auf: Eine Filmcrew will ihr Herrenhaus für Dreharbeiten nutzen. Die Schaulustigen strömen nach Buckshaw, um den Star des Ensembles zu sehen, die berühmte Diva Phillys Wyvern. Doch dann geschieht das Unfassbare: Eine Leiche wird gefunden – erdrosselt mit einem Filmstreifen. Zu allem Überfluss ist Buckshaw durch einen tosenden Schneesturm von der Außenwelt abgeschnitten. Der findigen Hobbydetektivin Flavia ist klar: Der Täter muss sich unter den Gästen befinden. Unverzüglich beginnt sie mit ihren Ermittlungen und gerät dabei selbst ins Visier des Mörders …

Das Haus der Schwestern von Charlotte Link

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Ein Ehepaar macht Urlaub in Yorkshire und wird eingeschneit. Dann finden sich alte Aufzeichnungen in dem Haus,  und die Geschichte zweier Schwestern, die dort vor langer Zeit gelebt haben, lassen Barbara in die Vergangenheit eintauchen.

Spannender, winterlicher Roman.

 

Weihnachtspost

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Meine Weihnachtspost befindet sich nun auf dem Weg zu Freunden und Lesern. Ich hoffe sehr, dass sie pünktlich vor Heiligabend ankommt und vor allem vollständig ankommt. Bei uns im Landkreis gibt es zur Zeit große Schwierigkeiten mit den Briefträgern. Teilweise kommt nur 1 oder 2 Mal die Woche Post und Briefe ins benachbarte Hamburg sind manchmal zwei Wochen unterwegs. Ich habe heute einen Brief bekommen mit einer Weihnachtskarte und ein paar Goodies, leider waren die Goodies nicht mehr drin. Der Brief war geöffnet worden 😦 einmal komplett aufgeschlitzt. Ich war tierisch sauer und ärgere mich immer noch. Dabei ist es ja bekannt, dass gerade in der Vorweihnachtszeit so viele Briefe geöffnet werden, in denen sich Kleinigkeiten befinden.

Zahlreiche Eulenkarten machen sich jedenfalls nun auf den Weg in ihr neues Zuhause.

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