Worte sind magisch.

Eine Kurzgeschichte wartet darauf geschrieben zu werden. Ein Roman möchte unbedingt das Ende verraten, obwohl der Mittelteil noch kränkelt.

Die Feder tanzt voller Elan über das weiße Pergament, verbindet die einzelnen Wörter zu Sätzen, die beim Lesen auf der Zungenspitze kribbeln, wie dieses Brausepulver früher, das man als Kind in rauen Mengen verputzt hat. Ich irgendwann nicht mehr. Ich bekam davon Sodbrennen und mir wurden daraufhin viele leckere Sachen verboten. Aber das ist eine andere Geschichte. Keine besonders spannende. Spannend hingegen soll es in meinem Roman zugehen. Die Hälfte war schon geschrieben. Dann gab es einen Laptopcrash und die Datensicherung funktionierte nicht so, wie sie sollte. Und nun beginne ich noch einmal. Die Ideen sprudeln, die Figuren stehen fest, der Plot steht fest und die Finger zucken vor Aufregung. Einige Sätze gehen schnell von der Hand, andere werden zehn Mal umgeschrieben und gefallen immer noch nicht. Manche werden ausgetauscht oder gestrichen. Es ist schwer zu schreiben, wenn man eine so feste Vorstellung von der Story hat. Für mich. Denn dann nagen immer die Zweifel, ob man seinen eigenen Ansprüchen gerecht werden kann. Vielleicht verschaffe ich der Geschichte ein bisschen mehr Freiraum, so dass sie sich besser entfalten kann. Versetze mich nun in Urlaubsstimmung und beginne mit einer Szene am Meer.

 

 

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