Mia Bernauer -Silverlines

Heute möchte ich Euch Mia Bernauer etwas näher vorstellen, die die Fantasygeschichte Silverlines zur Tattoo-Anthologie geschrieben hat.

Du glaubst, es gibt keine Wesen, die deine Träume kennen? Dann haben die Traumdiebe gute Arbeit geleistet.
Die junge Jocelyn ist eine der letzten ihrer Art und gerät in die Fänge des charismatischen Illusionserschaffers Gabór. Hat auch er es auf deine Träume abgesehen?

mia bernauerMia Bernauer

In deiner Geschichte ‚Silverlines‘ geht es um Traumdiebe. Eine interessante Idee, wie bist du darauf gekommen?
 
Wie meistens entwickeln sich meine Ideen bei schöner Musik, die mich in den Bann zieht, und abends, wenn ich auf dem Balkon sitze und träumen kann. Meistens kommen die Ideen schlagartig, ohne das ich lange daran grübele. Mein zweiter Roman ‚Diwata‘ handelt von einer Kunstdiebin. Das Thema hat mich sehr fasziniert, dass ich überlegt habe, eine zweite Diebin zu erschaffen, die keine Gegenstände stiehlt, sondern Träume. Den passenden Gegenpart sollte eine männliche Person spielen, der ebenfalls besondere Fähigkeiten hat – so ist ‚Silverlines‘ entstanden.
Wieso hast du dich für das Genre Fantasy entschieden?

Nun, die Frage ist leicht zu beantworten, da ich hauptsächlich in dem Genre Fantasy vertreten bin. Bisher haben mich andere Genre noch nicht so sehr faszinieren können wie Fantasy. Dabei schreibe ich in unterschiedlichen Sparten im Fantasy. Von Urban-Fantasy, High-Fantasy, Romantasy bis hin zu Dark Fantasy, wo es auch etwas geheimnisvoll zugehen kann, ist alles bei mir vertreten. Es ist einfach so, dass mich die fremden Welten, wie auch die Wesen darin noch immer in den Bann ziehen, und mir die Ideen nicht ausgehen.
Könntest du dir vorstellen, die Idee der Traumdiebe in einem Roman zu verarbeiten?
Ich könnte es mir nicht nur vorstellen, es ist auf jeden Fall so, dass ich mich – nachdem ich die Kurzgeschichte über Gabór und Jocelyn zu Ende geschrieben habe – dafür entscheiden habe, einen Roman über beide zu schreiben. Der Roman trägt den Titel ‚Traumschwester‘ und ist derzeit in Arbeit. Ich freue mich schon sehr über beide Figuren weiter schreiben zu könnten, denn die Idee von Traumdiebe und Illusionserschaffer hat sehr viel Spielraum, wo ich mich so richtig entfalten kann. (Das Exposé steht zumindest schon fest und wurde von meiner Agentin angenommen.)
Was liest du privat?
Ich habe mittlerweile eine ordentliche und facettenreiche Sammlung an Büchern. Von Weltliteratur, Klassikern über Fantasy, Dystopien bis hin zu Gedichtbänden beherbergen meine Bücherregale so einige Genre. Ich lese abwechselnd Klassiker, dann ein Fantasy-Roman – damit ich die Balance halten kann zwischen anspruchsvoller Literatur wie Jane Austen oder Alexandre Dumas und aktuellen Romanen wie beispielsweise von Lynn Raven (meiner absoluten Lieblingsautorin). Was ich nicht lese sind Science Fiction Romane, Krimis und Thriller. Warum weiß ich selber nicht so genau – vielleicht wird sich das in Zukunft ändern.
Was macht für dich den Reiz einer Anthologie aus?
Vorerst: TATTOO ist meine erste Anthologie. Zu Beginn habe ich mich auch etwas schwer damit getan, eine Kurzgeschichte zu schreiben, weil ich zuvor immer vier- bis fünfhundert seitenlange Romane geschrieben habe. Es war schwer eine Geschichte kurz zu halten, doch es war eine Herausforderung, die mir gefallen hat. Besonders viel Freude hat mir die Zusammenarbeit mit den anderen jungen Autorinnen gemacht. In der Zwischenzeit sind wir ein super eingespieltes Team geworden. Jede der Autorinnen hat ihre eigene Schreibweise, ihre eigene interessante Geschichte und das hat mir sehr gefallen. Ich habe jede Geschichte der anderen förmlich verschlungen, weil sie mir auch andere Genre vorgestellt haben – die ich wie oben schon erwähnt – selten lese.
Und zum Schluss, gibt es noch etwas, was du den Lesern sagen möchtest?
Zum Schluss möchte ich jedem danken, der unsere Anthologie auf der Leseliste stehen hat. Ihr werdet es auf keinen Fall bereuen! Auch Blogger, die sich für unsere Anthologie entschieden haben: Merci! Wir freuen uns riesig, über euer  Interesse – denn wir wissen auch, unter welcher Last an anderen Büchern ihr steht. Deswegen freue ich mich umso mehr, dass ihr euch Zeit für junge, deutsche Autorinnen nehmt.
Und wer weiß, demnächst wird sicher ein Nachfolger erscheinen.
Vielen Dank für das Interview, liebe Arwyn!
Eure Mia
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3 Gedanken zu “Mia Bernauer -Silverlines

  1. Hat dies auf Mia Bernauer rebloggt und kommentierte:
    Hallo ihr Lieben,
    hier ist EIN SPANNENDES INTERVIEW von mir.
    Ich wünsche euch ein schönen Wochenende.
    Au revoir!
    Eure Mia

  2. Hat dies auf Delia Blog rebloggt und kommentierte:
    Hallo meine Lieben,
    meine liebe Autorenkollegin ARWYN YALE hat mich gestern interviewt. Die Fragen beziehen sich hauptsächlich auf meine Kurzgeschichte -SILVERLINES – wo es dabei geht, wie ich auf die Idee der Traumdiebe gekommen bin und ob sich die Kurzgeschichte möglicherweise zu einem Roman weiterentwickeln wird.
    Au revoir!
    Eure Mia

  3. Guten Tag,

    das war ein schönes Interview! Auch Dir viel Freude und Erfolg mit der Anthologie!

    Liebe Grüße

    Christiane (Texthase Online)

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